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SAP-Bestandkundenmarkt – Infrastrukturtrends 2011/2012

Betriebskosten sind eine der größten Kostenpositionen des SAP-Betriebs. Welche Maßnahmen können Einsparungen erbringen? Eine Möglichkeit sind Kostensenkungen im Bereich des Rechenzentrums. Wenn hier Geld und Zeit durch Effizienzgewinne eingespart werden kann, so schafft dies neue Spielräume für andere Aufgaben. So geht es vor allem darum, dass der Spagat zwischen Kosteneffizienz und Betriebssicherheit bzw. Verfügbarkeit der Systeme gelingt. Die vorliegende Studie zum Thema Infrastruktur bei SAP-Bestandskunden legt dar, wie die Unternehmen ihre SAP-Infrastruktur gestalten und welche Trends in diesem Bereich zu beobachten sind.

Betriebskosten sind einer der größten Posten beim SAP-Betrieb. Was tun SAP-Kunden, um diese zu senken? Eine Möglichkeit sind Einsparungen im Bereich des Rechenzentrums. Kann hier Geld und durch Effizienzgewinne auch Zeit eingespart werden, so schafft dies neue Ressourcen für andere, ggf. wichtigere Aufgaben. Wie aber können Unternehmen ihren Infrastrukturbetrieb optimieren? Die vorliegende Studie zum Thema Infrastruktur bei SAP-Bestandskunden soll ermitteln, wie die Unternehmen ihre SAP-Infrastruktur gestalten und welche Trends in diesem Bereich zu beobachten sind. Basis dieser Untersuchung sind halbjährliche Befragungen bei jeweils mehr als 2.000 SAP-Bestandskunden.

Serverhersteller im ZeitverlaufServerhardware: Es wird der aktuelle Einsatz von Hardware in den Unternehmen betrachtet werden. Dabei soll insbesondere auf den Status der Anbieterauswahl im Serverbereich eingegangen werden, da hier ein starker Verdrängungswettbewerb herrscht. Die Entscheidungen fallen dabei zumeist nach bereits im Vorfeld vorhandener Kompetenz oder Präferenz in der IT-Abteilung. Wenn allerdings mit der Einführung von ERP ggf. neuer Hardwarebedarf ansteht, könnte dies eine Gelegenheit für die Unternehmen sein, sich noch einmal umzuschauen.

Outsourcing-Status der SAP-AnwenderVirtualisierung: Eine vielversprechende Möglichkeit, IT-Kosten deutlich zu senken und eine zukunftsfähige, d. h. flexible und dynamische IT-Infrastruktur aufzubauen, liegt in der Virtualisierungstechnologie. Unter Virtualisierung werden Methoden verstanden, mit denen die Rechnerressourcen aufgeteilt und Benutzer sowie Applikationen von der Hardware entkoppelt werden. Der „Box-Centric Approach“, also der Einsatz eines bestimmten Servers für eine bestimmte Applikation, wird abgelöst von dem Ansatz, eine Applikation auf verschiedenen Servern laufen zu lassen und zwar abhängig davon, wieviele Ressourcen für diese gerade benötigt werden.

Outsourcing: Im Bereich der Infrastruktur lassen sich durch Outsourcing Kostenvorteile erzielen. In den letzten Jahren hat sich Outsourcing als Methode etabliert und in vielen Unternehmen sind die Bedenken dagegen überwunden. Es wird betrachtet, wie viele Unternehmen ihre Infrastruktur teilweise oder vollständig outgesourct haben.

Auto-ID-BereicheAuto-ID: Auto-ID dient als Sammelbegriff für Techniken zur automatischen Identifizierung/Erkennung von Objekten/Produkten. Der Barcode ist ebenso wie Datamatrix eine bekannte optische Verarbeitungsmöglichkeit. RFID (Radio Frequency Identification) ist dagegen eine Technologie, bei der mittels elektromagnetischer Wellen eine Identifizierung möglich ist. Dazu wird ein Chip mit auslesbaren Informationen auf einem Produkt platziert. Insbesondere in der Prozessindustrie, aber auch in anderen Branchen sind hier in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte durchgeführt worden.

Datenbank: Seit Jahren ist ein schleichender Migrationsprozess von Oracle hin zu alternativen Anbietern zu verzeichnen. Oracle hat in den letzen acht Jahren kontinuierlich Marktanteile in der SAP-Bestandskundschaft eingebüßt. Hatten ehedem beinahe vier von fünf SAP-Kunden ein Oracle-System im Einsatz, sind es aktuell nur noch zwei von drei.

Betriebssysteme im ZeitverlaufBetriebssystem: Bei Betriebssystemen ist vor allem der Einsatz von Open-Source-Lösungen eine Möglichkeit, Kosten einzusparen. Linux ist schon lange kein reines Testsystem mehr und das einzige Betriebssystem, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich Marktanteile gewinnen konnte. Der Open Source-Gedanke verbreitet sich zunehmend. Performance, Sicherheit und Skalierbarkeit sind hier keine kritischen Hürden mehr. Außerdem bieten die Linux-Distributoren ein attraktives Preismodell an im Vergleich zu den Anbietern proprietärer Betriebssysteme.

Die vorliegende Studie zum Thema Infrastruktur bei SAP-Bestandskunden legt dar, wie die Unternehmen ihre SAP-Infrastruktur gestalten und welche Trends in diesem Bereich zu beobachten sind.

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